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Mitreden! Zukunftswerkstatt

Ehrenamtliche waren zu Besuch an Berufsschulen, um über Soziale Selbstverwaltung zu sprechen

Die Zukunftswerkstatt „MITeinander REDEN!“ ist ein neues Veranstaltungsformat der Initiative “Mitreden! Bei Rente und Gesundheit“. Ziel ist es, junge Menschen – insbesondere Berufsschülerinnen und Berufsschüler – direkt mit Selbstverwalterinnen und Selbstverwaltern ins Gespräch zu bringen. Im Mittelpunkt stehen Austausch, Dialog und Mitgestaltung rund um die Themen Rente und Gesundheit und damit die Frage, was junge Menschen bei diesen Themen bewegt und welche Erfahrungen und Ideen sie mitbringen.

Mit einem Austausch im Klassenzimmer ist die „MITeinanderREDEN!“ - Zukunftswerkstatt 2026 in die erste Phase gestartet. In den letzten Wochen kamen Berufsschülerinnen und Berufsschüler von insgesamt drei Berufsschulen aus Berlin und Potsdam mit Vertreterinnen und Vertretern der Sozialen Selbstverwaltung erstmals zusammen.

Ein erster Austausch fand im April an der Max-Taut-Schule in Berlin statt. Im Fokus der gemeinsamen Unterrichtsstunde standen die Soziale Selbstverwaltung, Gesundheit im Berufsalltag sowie die Erwartungen und Ideen der jungen Generation an die Zukunft der Gesundheitsversorgung. Gemeinsam mit Selbstverwalterin Sylvi Krisch, Verwaltungsratsvorsitzende der BARMER, und Roman Weber, Verwaltungsratsvorsitzender der DAK-Gesundheit, tauschten sich die angehenden Anlagenmechaniker über ihre Erfahrungen und Perspektiven aus.

Am Oberstufenzentrum II (OSZ II) in Potsdam stand das Thema Rente im Mittelpunkt. Gemeinsam mit Selbstverwalter Heribert Jöris, alternierender Vorsitzender der Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung  Bund, sowie Herrn Volker Vietinghoff von der Jugendinitiative Rentenblicker diskutierten die Schülerinnen und Schüler über Grundlagen der Altersvorsorge, ihre Erwartungen an die Rente und offene Fragen rund um das System.

Ein weiterer Schulbesuch fand im Mai am Oberstufenzentrum Ästhetik und Technik (OSZÄT) in Berlin statt und widmete sich dem Thema Mitbestimmung und Teilhabe. Gemeinsam mit den Selbstverwaltern Rüdiger Herrmann, Vorsitzender der Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung  Bund und Dr. Anne Thomas, Verwaltungsrätin bei der Techniker Krankenkasse setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit den Möglichkeiten auseinander, sich in der Sozialen Selbstverwaltung einzubringen und eigene Interessen zu vertreten. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie junge Menschen aktiv an der Gestaltung sozialer Sicherungssysteme mitwirken können.