Die Zukunfts­werkstatt für Rente & Gesundheit

Wie wollen wir morgen leben, arbeiten und abgesichert sein? Die Zukunftswerkstatt 2026 brachte junge Menschen und die Soziale Selbstverwaltung ins Gespräch.

Im Rahmen der Informationsinitiative „Mitreden! – Bei Rente & Gesundheit“ entstand mit der Zukunftswerkstatt „MITeinanderREDEN!“ ein neues Veranstaltungsformat. Es zielt darauf ab, den Austausch zwischen jungen Menschen und der Sozialen Selbstverwaltung der Ersatzkassen (TK, BARMER, DAK-Gesundheit, KKH, hkk und HEK) und der Deutschen Rentenversicherung Bund zu fördern. 

Bei der Zukunftswerkstatt treffen die Sichtweisen und Erfahrungen junger Versicherter auf die Praxis und Expertise der Selbstverwalterinnen und Selbstverwalter. Die Veranstaltung schafft Raum, um Erwartungen, offene Fragen und Ideen miteinander zu teilen und im direkten Gespräch weiterzuentwickeln. So entsteht ein Dialog, in dem neue Blickwinkel entstehen und gemeinsame Impulse für die Zukunft unserer sozialen Sicherung entwickelt werden.

Warum das wichtig ist? Weil soziale Sicherung nur dann zukunftsfähig bleibt, wenn möglichst viele Menschen ihre Perspektiven einbringen. Die Zukunftswerkstatt ermöglicht genau diesen Dialog – offen, ehrlich und auf Augenhöhe.

Den Auftakt machten Schülerinnen und Schüler aus Berufsschulen in Berlin und Potsdam, die am 29. Juni 2026 auf dem EUREF-Campus Berlin Selbstverwalterinnen und Selbstverwaltern trafen.

So lief die Zukunftswerkstatt ab

Die Zukunftswerkstatt brachte unterschiedliche Perspektiven zusammen und schuf einen Rahmen für echte Diskussionen. Nach ersten Impulsen und Erwartungen stand der Dialog zu den Themen Gesundheit, Rente sowie Mitbestimmung und Teilhabe im Mittelpunkt des Tages.

Vertreterinnen und Vertreter der Sozialen Selbstverwaltung gaben Einblicke in ihre Arbeit und zeigten, welche Rolle Beteiligung im Sozialversicherungssystem spielt. 

Ein besonderer Fokus lag auf den Beiträgen der Berufsschülerinnen und Berufsschülern: Sie brachten die Themen und Ergebnisse ein, die sie bereits im Vorfeld in ihren Klassen erarbeitet haben. Diese wurden gemeinsam diskutiert, hinterfragt und weitergedacht.

Wer nicht auf dem EUREF-Campus dabei sein konnte, hatte die Möglichkeit, die Zukunftswerkstatt digital zu verfolgen. Der Livestream übertrug das Bühnenprogramm direkt auf den eigenen Bildschirm. Der vollständige Mitschnitt der Veranstaltung steht auf YouTube  zum Ansehen bereit.

Der Austausch begann im Klassenzimmer

In Kontakt kamen die Beteiligten bereits Wochen vor dem Veranstaltungstag: Im April und Mai waren Vertreterinnen und Vertreter der Sozialen Selbstverwaltung zu Gast in ausgewählten Berufsschulklassen und haben zentrale Themen wie Rente, Gesundheit und Mitbestimmung direkt ins Klassenzimmer gebracht.

Dort ging es um grundlegende Fragen: Wie funktioniert unsere soziale Sicherung? Was erwarten junge Menschen von ihrer Zukunft? Und welche Rolle spielen Solidarität und Mitbestimmung dabei?

In den Unterrichtseinheiten entstand ein erster Dialog – offen, persönlich und nah an der Lebensrealität der Schülerinnen und Schüler. Die Selbstverwalterinnen und Selbstverwalter gaben Impulse, vermittelten Grundlagen und stießen die inhaltliche Auseinandersetzung mit den Themen an. Danach arbeiteten die Schülerinnen und Schüler eigenständig in ihren Klassen weiter, vertieften die Fragestellungen, diskutierten ihre Perspektiven und entwickelten eigene Ideen. Diese Ergebnisse brachten sie mit in die Zukunftswerkstatt, wo sie vorgestellt, gemeinsam diskutiert und weitergedacht wurden.

Stimmen vor Ort

Die Zukunftswerkstatt hat gezeigt, wie wertvoll der direkte Austausch zwischen jungen Menschen und der Sozialen Selbstverwaltung sein kann. Unterschiedliche Perspektiven kamen zusammen, Fragen wurden offen diskutiert und neue Impulse für die Zukunft von Gesundheit, Rente sowie Mitbestimmung entstanden. 

Die Begegnungen vor Ort machten deutlich: Gute Lösungen entstehen dort, wo Menschen miteinander ins Gespräch kommen, und ihre Erfahrungen teilen.

Das bewegt die junge Generation

Die Beiträge der Berufsschulklassen bildeten das inhaltliche Fundament der Zukunftswerkstatt. Nach den Besuchen der Selbstverwalterinnen und Selbstverwalter in den Berufsschulklassen, beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler eigenständig mit den Themen Gesundheit, Rente sowie Mitbestimmung und Teilhabe.

Dabei entstanden ganz unterschiedliche Perspektiven auf die Zukunft der sozialen Sicherung. Diskutiert wurden unter anderem die Weiterentwicklung der Rentenversicherung, die Bedeutung des Solidarprinzips und die Frage, welche Voraussetzungen junge Menschen für ein Gefühl sozialer Sicherheit brauchen.

Die Ergebnisse ihrer Projektarbeiten brachten die Schülerinnen und Schüler mit in die Zukunftswerkstatt. Zwei Klassen aus Berlin und Potsdam entwickelten dazu eigene Podcastfolgen, Plakate und Infografiken zu den Themen Rente sowie Mitbestimmung und Teilhabe.

Eine Straßenumfrage in Berlin ergänzte die Diskussionsrunde zur Gesundheit um weitere Stimmen. Befragt wurden junge Menschen zu ihren Erwartungen an ihre Krankenkasse und ihre persönliche Gesundheitsprävention.

 

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Gemeinsam Zukunft gestalten

Die Zukunftswerkstatt hat gezeigt, wie wertvoll der direkte Austausch zwischen jungen Menschen und der Sozialen Selbstverwaltung sein kann. Unterschiedliche Perspektiven kamen zusammen, Fragen wurden offen diskutiert und neue Impulse für die Zukunft von Gesundheit, Rente sowie Mitbestimmung entstanden. 

Die Begegnungen vor Ort machten deutlich: Gute Lösungen entstehen dort, wo Menschen miteinander ins Gespräch kommen, und ihre Erfahrungen teilen

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