Die Zukunfts­werkstatt für Rente & Gesundheit

Wie wollen wir morgen leben, arbeiten und abgesichert sein? Die Zukunftswerkstatt bringt junge Menschen mit Vertreterinnen und Vertreten der Soziale Selbstverwaltung ins Gespräch.

Im Rahmen der Informationsinitiative „Mitreden! – Bei Rente & Gesundheit“ entstand mit der Zukunftswerkstatt „MITeinanderREDEN!“ am 29. Juni 2026 ein neues Veranstaltungsformat. Es zielt darauf ab, den Austausch zwischen jungen Menschen und den Vertreterinnen und Vertretern der Sozialen Selbstverwaltung gezielt zu fördern – und dafür unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen.

Im Mittelpunkt der Zukunftswerkstatt 2026 stand der gemeinsame Austausch: Hier trafen die Sichtweisen und Erfahrungen junger Menschen auf die Praxis und Expertise der Selbstverwalterinnen und Selbstverwalter. Die Veranstaltung schaffte Raum, um Erwartungen, offene Fragen und Ideen miteinander zu teilen und im direkten Gespräch weiterzuentwickeln. So entstand ein Dialog, in dem neue Blickwinkel geschaffen und gemeinsame Impulse für die Zukunft unserer sozialen Sicherung entwickelt werden können.

Warum das wichtig ist? Weil soziale Sicherung nur dann zukunftsfähig bleibt, wenn möglichst viele Menschen ihre Perspektiven einbringen. Die Zukunftswerkstatt ermöglicht genau diesen Dialog – offen, ehrlich und auf Augenhöhe.

Der Austausch begann im Klassenzimmer

Die Zukunftswerkstatt startete nicht erst am Veranstaltungstag – sondern bereits Wochen zuvor in den Schulen. Im April und Mai waren Vertreterinnen und Vertreter der Sozialen Selbstverwaltung zu Gast in ausgewählten Berufsschulklassen und haben zentrale Themen wie Rente, Gesundheit und Mitbestimmung direkt ins Klassenzimmer gebracht.

Dort ging es um grundlegende Fragen: Wie funktioniert unsere soziale Sicherung? Was erwarten junge Menschen von ihrer Zukunft? Und welche Rolle spielen Solidarität und Mitbestimmung dabei?

In den Unterrichtseinheiten entstand ein erster Dialog – offen, persönlich und nah an der Lebensrealität der Schülerinnen und Schüler. Die Besuche der Selbstverwalterinnen und Selbstverwalter machten dabei den Auftakt: Sie gaben Impulse, vermittelten Grundlagen und stießen die inhaltliche Auseinandersetzung mit den Themen an. Danach arbeiteten die Schülerinnen und Schüler eigenständig in ihren Klassen weiter, vertieften die Fragestellungen, diskutierten ihre Perspektiven und entwickelten eigene Ideen. Diese Ergebnisse bringen sie mit in die Zukunftswerkstatt, wo sie vor Ort vorgestellt, gemeinsam diskutiert und weitergedacht werden.

So läuft die Zukunftswerkstatt ab

Die Zukunftswerkstatt bringt unterschiedliche Perspektiven zusammen und schafft einen Raum für echten Austausch. 
Zum Einstieg kamen alle Teilnehmenden gemeinsam an und wurden in die zentralen Themen des Tages eingeführt. Dabei helfen Impulse und interaktive Elemente, die ersten Gedanken und Erwartungen sichtbar machten.

Im weiteren Verlauf standen die Themen Rente, Gesundheit sowie Mitbestimmung und Teilhabe im Mittelpunkt. Vertreterinnen und Vertreter der Sozialen Selbstverwaltung gaben Einblicke in ihre Arbeit und zeigen, welche Rolle Beteiligung im Sozialversicherungssystem spielt. 

Ein besonderer Fokus liegt auf dem direkten Dialog: Die Berufsschülerinnen und Berufsschüler brachten die Themen und Ergebnisse ein, die sie bereits im Vorfeld in ihren Klassen erarbeitet haben. Diese wurden gemeinsam diskutiert, hinterfragt und weitergedacht 

Zum Abschluss wurden die wichtigsten Erkenntnisse gebündelt und ein Ausblick gewagt. Nach dem Hauptteil der Veranstaltung gab es noch genug Zeit für persönliche Gespräche, neue Kontakte und Vernetzung mit dem Ziel, den Austausch auch über die Zukunftswerkstatt hinaus fortzusetzen. 

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