Soziale Selbstverwaltung 2017 - 2023

Bild: TK

Nach der Sozialwahl hat die neue Legislaturperiode der Sozialparlamente begonnen

Mehr als 50 Millionen Versicherte und Rentner der Deutschen Rentenversicherung und der Ersatzkassen waren 2017 aufgerufen, ihre Parlamente der Selbstverwaltung neu zu wählen – bei der Deutschen Rentenversicherung Bund, der Deutschen Rentenversicherung Saarland sowie den Ersatzkassen TK, BARMER, DAK-Gesundheit, KKH, hkk und HEK. Insgesamt beteiligten sich 15,3 Millionen Wahlberechtigte der Ersatzkassen und der Rentenversicherung an der Briefwahl. Ein Plus von mehr als einer Million Stimmen gegenüber der letzten Sozialwahl im Jahr 2011. Die Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund, Gundula Roßbach, bedankte sich bei den Wählern dafür, dass sie „mit ihrer Stimme der Selbstverwaltung ein starkes Mandat gegeben haben“. Auch Uwe Klemens, Versichertenvertreter und Vorsitzender des Verbandes der Ersatzkassen (vdek), sieht in dem Stimmenzuwachs „Rückenwind“ für die Arbeit der ehrenamtlichen Selbstverwaltung und „ein klares Signal an die neue Bunderegierung, die Rechte der Selbstverwaltung zu stärken“.

Startschuss: Die konstituierenden Sitzungen der Sozialparlamente

Im Herbst 2017 haben die neu gewählten Vertreterversammlungen bei der Deutschen Rentenversicherung und der Deutschen Rentenversicherung Saarland und die Verwaltungsräte bei den Ersatzkassen ihre Arbeit für die sechs Jahre bis zur nächsten Sozialwahl 2023 aufgenommen.

Die Arbeit der Gremien hat großes Gewicht: Ihre ehrenamtlichen Mitglieder verabschieden die milliardenschweren Haushalte der Deutschen Rentenversicherung Bund, der Deutschen Rentenversicherung Saarland und der Ersatzkassen und entscheiden in wesentlichen Fragen mit, wenn es um den Kurs der Sozialversicherungsträger geht. Die gewählten Selbstverwalter bringen die Interessen der Versicherten, Rentner und Arbeitgeber in die wichtigsten Entscheidungen ein.