Markus Kurth, Mitglied des deutschen Bundestags (Bild: Büro Markus Kurth)

„Die Sozialwahl ist eine gute Möglichkeit für Versicherte, mitzubestimmen. Zwar obliegt es dem Staat, für die Gestaltung der sozialen Sicherung und der Gesundheitsversorgung Verantwortung zu tragen. Die Durchführungsverantwortung hat er dabei aber auf die Selbstverwaltung übertragen. Diese kann, so die Grundannahme, sachgerechtere Entscheidungen treffen, da sie näher an den konkreten Bedürfnissen der Anspruchsberechtigten ist. Die Selbstverwaltung kann die Interessen von Nutzerinnen und Nutzern sozialer Leistungen, also von Bürgerinnen und Bürgern, gegenüber dem jeweiligen Leistungsträger zur Geltung bringen. Der Mitbestimmungsanspruch durch die Sozialwahlen ist international einzigartig. Dies gilt ungeachtet der berechtigten Verbesserungsvorschläge, um die Wahlen noch transparenter zu machen sowie die Kontroll- und Gestaltungsaufgaben weiter zu konkretisieren“.