Sorglos die Schwangerschaft genießen – dank Vorsorge und Beratung

Werdende Mütter müssen medizinisch betreut und begleitet werden. Diese Einsicht setzte sich schon vor über 100 Jahren durch. Welche Maßnahmen zur Regelversorgung während der Schwangerschaft und nach der Entbindung gehören, ist heute in den sogenannten Mutterschaftsrichtlinien festgelegt. Die gesetzlichen Krankenkassen und ihre Selbstverwaltungen prüfen außerdem regelmäßig, welche freiwilligen Leistungen zusätzlich sinnvoll sein können, um werdende Mütter und junge Familien bestmöglich zu versorgen.

„Meine Ärztin hat mich über alle Untersuchungen aufgeklärt, die zur Schwangerenvorsorge dazugehören – oder zusätzlich durchgeführt werden können. Als Krankenschwester wusste ich natürlich schon ganz gut Bescheid, was es alles gibt, aber ich war dann doch überrascht, dass es ganz selbstverständlich ist, in jedem Trimester einen Ultraschall zu machen – und bei Bedarf sogar noch mehr.“ Ludmilla Godunova, 23 Jahre alte Krankenschwester auf einer neurologischen Station, hat das Glück, eine problemlose und beschwerdefreie Schwangerschaft zu erleben. Aber auch für sie ist es eine Beruhigung, kompetent beraten und betreut zu werden.

Als Krankenschwester wusste ich natürlich schon ganz gut Bescheid, was es alles gibt, aber ich war dann doch überrascht, dass es ganz selbstverständlich ist, in jedem Trimester einen Ultraschall zu machen – und bei Bedarf sogar noch mehr.

Ludmilla Godunova

Individuelle Aufklärung – ein wichtiger Bestandteil der Schwangerenvorsorge

Shutterstock / Syda Productions

Die Hebammenrufbereitschaft, zusätzliche 3D- und 4D-Ulltraschalluntersuchungen oder das Screening auf B-Streptokokken– all das sind Extras rund um die Geburt, die Versicherten bestimmter Krankenkassen übernommen oder bezuschusst werden.. Hierfür haben sich die Selbstverwalterinnen und Selbstverwalter der jeweiligen Kassen stark gemacht. Sie haben eine ganze Reihe von Zusatzleistungen beschlossen, die über die gesetzlich vorgeschriebenen Leistungen hinausgehen. Damit diese Vielfalt an medizinischen Maßnahmen werdende Mütter nicht verwirrt, ist der Arzt gefragt. Seine Aufgabe ist es, die Schwangeren individuell zu beraten. Auch eine Beratung durch die Krankenkasse ist hilfreich: Trotz ihres Vorwissens als Krankenschwester wollte Ludmilla Godunova zum Beispiel eine zweite Sicht auf die Dinge einholen: „Ich bin noch sehr jung und es ist mein erstes Kind. Da wollte ich mir ganz sicher sein, dass ich wirklich alles weiß, was eine Schwangere beachten muss. Deshalb habe ich noch einen Termin mit einem Berater meiner Krankenversicherung vereinbart. Danach war ich beruhigt.“

Durch die Beratung weiß Godunova, dass ihr Kind automatisch familienversichert ist und Anspruch auf alle notwendigen Untersuchungen oder Behandlungen hat. In dem Gespräch wurde sie nochmals ausführlich über die Standardmaßnahmen der Schwangerenvorsorge aufgeklärt – ein gutes Gefühl, über die Möglichkeiten der medizinischen Betreuung informiert zu sein und zu wissen, dass eventuelle Gesundheitsrisiken bei Mutter oder Kind frühzeitig erkannt und gegebenenfalls behandelt werden.

Den Selbstverwalterinnen und Selbstverwaltern liegen die Themen Familien- und Frauengesundheit sowie Schwangerschaftsvorsorge besonders am Herzen. Mit ihren Entscheidungen für zahlreiche Zusatzleistungen sorgen sie dafür, dass sich Eltern und ihr Nachwuchs extra gut aufgehoben fühlen: für einen gesunden Start ins Leben.

Mit Ihrer Stimme bei der Sozialwahl können Sie mitbestimmen, wer Ihre Interessen vertritt.  Eine hohe Wahlbeteiligung stärkt zudem die Position der Selbstverwaltung und deren Arbeit.