Wer wurde gewählt?

Bild: Gettyimages / Brauns

Bei der Sozialwahl kandidierten Versicherte. Die Kandidaten sind also Experten für die Anliegen der Versicherten. Als gewählte Vertreter setzen sie sich im Parlament der Deutschen Renten¬versicherung Bund und der Ersatzkassen der gesetzlichen Krankenversicherung für die Interessen der Versicherten und Rentner ein: Sie alle machen sich stark für eine bürgernahe und zukunftsfeste Rentenversicherung sowie für eine sichere und hochwertige Gesundheits¬versorgung. Als Mitglieder der Solidargemeinschaft kennen die Kandidaten jedoch nicht nur die Bedürfnisse der Versicherten. Sie bringen ebenso großen Sachverstand im Bereich der Sozialversicherung ein.

Die Kandidaten wurden nicht direkt gewählt, sondern sie traten gemeinsam in Listen an. Die Zusammenstellung der Listen übernahmen Organisationen, wie zum Beispiel Gewerkschaften und andere Arbeitnehmervereinigungen mit sozial- und berufspolitischen Zielen. Versicherte konnten auch Freie Listen aufstellen. Alle gewählten Vertreter engagieren sich ehrenamtlich.

Wer war wahlberechtigt?

Bei der Sozialwahl durften Versicherte und Rentner der Deutschen Rentenversicherung Bund, der Deutschen Rentenversicherung Saarland und Mitglieder der Ersatzkassen wählen, die am 1. Januar 2017 das 16. Lebensjahr vollendet hatten. Da 2017 für die Mitglieder der BARMER ein späterer Wahltermin galt, waren dort alle Mitglieder wahlberechtigt, die am 1. Mai 2017 das 16. Lebensjahr vollendet hatten.

Auch ausländische Versicherte und Rentner der Deutschen Rentenversicherung Bund, der Deutschen Rentenversicherung Saarland und Mitglieder von Ersatzkassen mit Wohnsitz in Deutschland sowie Versicherte/Rentner bzw. Ersatzkassenmitglieder mit Wohnsitz in EU-und EWR-Staaten oder der Schweiz konnten an den Urwahlen teilnehmen.

Versicherte der Deutschen Rentenversicherung Bund oder Saarland mit Wohnsitz im Ausland konnten die Teilnahme an der Wahl vorher beim Wahlausschuss der Deutschen Rentenversicherung Bund oder der Deutschen Rentenversicherung Saarland beantragen. Mitglieder der Ersatzkassen mit Wohnsitz im Ausland wurden von den Kassen direkt angeschrieben. Die Nationalität spielte keine Rolle.

EU-/EWR-Staaten und Schweiz: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien und Nordirland, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Zypern.