Was ist die Sozialwahl?

Die Wahl wird durchgeführt von:

•    der Deutschen Renten-Versicherung Bund
•    der Deutschen Renten-Versicherung Saarland
•    den Ersatz-Kassen

Renten-Versicherung heißt:

Menschen zahlen Geld in die Renten-Versicherung ein.
Wenn sie arbeiten gehen.
Alte Menschen gehen nicht mehr arbeiten.
Sie bekommen dann Geld zum Leben.
Dazu sagt man: Rente.
Sie bekommen die Rente von der Renten-Versicherung.

Die Ersatz-Kassen sind eine bestimmte Art der gesetzlichen Kranken-versicherung.

Zu den Ersatz-Kassen gehören diese 5 Krankenkassen:

•    BARMER
•    die Techniker Krankenkasse
•    die DAK-Gesundheit
•    die KKH Kaufmännische Krankenkasse
•    die hkk – Handelskrankenkasse

Menschen zahlen Geld in die Krankenkassen ein. Wenn sie krank sind, übernimmt die Krankenkasse die Kosten. Dazu benötigt man die Versichertenkarte.

Die Sozialwahl ist eine sehr große Wahl.
Über 50 Millionen Menschen können abstimmen.
Die Sozialwahl gibt es alle 6 Jahre.

Wer wird gewählt?

In der Sozialwahl werden Vertreter gewählt.
Sie setzen sich für die Rentner ein.
Und für die versicherten Menschen in den Ersatz-Kassen.
Die Vertreter machen Versammlungen.
Diese Versammlungen sind wie ein Parlament.
Die Vertreter treffen in den Parlamenten wichtige Entscheidungen.

Uns ist wichtig:
Die Menschen, die bei uns versichert sind,
sollen viel mitbestimmen.
Man sagt auch: Die Versicherungen sind selbst-verwaltet.

Was machen die Vertreter?

Das sind die Aufgaben der Vertreter:

•    Sie kümmern sich um Geld.
•    Sie beraten die versicherten Menschen.
•    Sie helfen bei Problemen. Und schlichten Streit.
•    Sie reden bei allem mit, was für die versicherten Menschen wichtig ist.

Wer darf wählen?

Rentner können wählen. Und Menschen, die bei den Ersatz-Kassen versichert sind.
Sie dürfen wählen:

•    Wenn Sie in Deutschland wohnen.
•    Wenn Sie in einem anderen Land in der Europäischen Union wohnen.
•    Wenn Sie in der Schweiz wohnen.
•    Wenn Sie in Island, Lichtenstein oder Norwegen wohnen.

Wie können Sie wählen?

Die Sozialwahl ist eine Briefwahl.

Das heißt:
Sie bekommen im April einen Brief zugeschickt.
In dem Brief ist der Wahlzettel.
Und ein roter Umschlag.
Sie kreuzen auf dem Wahlzettel an:
Wer soll mich vertreten?

Stecken Sie den Wahlzettel in den roten Umschlag.
Dann schicken Sie den Wahlzettel
mit der Post zurück.
Die Adresse steht schon auf dem roten Umschlag.

Vielleicht sind Sie bei der Renten-Versicherung
und bei der Ersatz-Krankenkasse versichert.
Dann bekommen Sie zwei Briefe:

•    Einen Brief von der Renten-Versicherung.
•    Einen Brief von der Krankenkasse.

Sie dürfen dann 2 Mal wählen.

Sie dürfen auf beiden Wahlzetteln ankreuzen: Wer soll mich vertreten?

Das ist wichtig:

Der Brief muss bei der Versicherung spätestens ankommen am
31. Mai 2017.

Bitte schicken Sie Ihren Wahlbrief rechtzeitig ab!

Es gibt eine Besonderheit

Im Januar 2017 haben sich zwei Krankenkassen zusammengetan:

•    die BARMER GEK
•    und die Deutsche BKK

Gemeinsam heißen sie jetzt: BARMER.

Versicherte Menschen bei der BARMER wählen erst später.
So hat die neue Krankenkasse genug Zeit, um sich auf die Wahl vorzubereiten.
Die versicherten Menschen bei der BARMER bekommen den Wahlbrief im September.
Der Wahltermin für die BARMER ist: 4. Oktober 2017

Wie wählen Menschen mit Beeinträchtigungen?

Auch blinde Menschen oder
Menschen mit Sehbehinderung können wählen.
Sie können einen Antrag bei der Krankenkasse stellen.
Oder bei der Renten-Versicherung.
Dann bekommen sie eine Hör-CD zugeschickt.
Und eine Wahl-Schablone.
Das kostet nichts.

Hier bekommen Sie mehr Infos

Auf dieser Internet-Seite können Sie
auf verschiedene Bereiche klicken.

Im Bereich Sozialwahl
finden Sie wichtige Infos zur Wahl.

Sie finden auch Gespräche
mit dem Vorsitzenden der Renten-Versicherung.
Und dem Vorsitzenden der Ersatz-Kassen.

Im Bereich Selbstverwaltung
finden Sie Infos zu den Aufgaben
von den Vertretern.
Sie finden auch Gespräche mit Vertretern.

Im Bereich Unsere Themen
finden Sie genaue Infos über einige Aufgaben
von den Vertretern.

Im Bereich Unsere Unterstützer
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Sie erzählen etwas über die Sozialwahl.

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die uns oft gestellt werden.
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