Walter Hoof (Bild: vdek)
  • Versichertenvertreter und Mitglied des Verwaltungsrates der DAK-Gesundheit
  • Vorsitzender des Hauptausschusses der DAK-Gesundheit
  • Stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Organisation und Personal der DAK-Gesundheit
  • Mitglied des Verwaltungsrates des GKV-Spitzenverbandes
  • Mitglied des Fachausschusses Organisation und Finanzen des Verwaltungsrates des GKV-Spitzenverbandes Mitglied und Stimmführer der DAK-Gesundheit in der
  • Mitgliederversammlung des Verbandes der Ersatzkassen (vdek)

»Mitgestalter von Servicequalität«

„Wir sind auf der gleichen Ebene. Ich freue und ärgere mich über die Leistungen und den Service meiner Krankenkasse ebenso wie alle anderen Versicherten auch.“ Dieses Zitat bringt den Grundsatz des nach eigenem Eingeständnis „sturen Westfalen“ und engagierten Selbstverwalters am besten zum Ausdruck. Der gelernte Bankkaufmann Walter Hoof ist ein Bodenständiger. So sieht er sich und so geht er seine Arbeit in den vielen Gremien, in denen er sich engagiert, auch an.

In der Mitgliederzeitschrift „fit“ der DAK-Gesundheit ist er in einer Rubrik immer namentlich und mit seinen Kontaktdaten genannt. Kaum ist die Zeitschrift erschienen, rufen Leserinnen und Leser bei ihm an oder senden ihm eine E-Mail. Das sind gut 60 Anfragen im Jahr. Das will Walter Hoof so, wahrscheinlich braucht er es auch. Denn ob es nun um die Nichterstattung von Fahrtkosten geht, weil der gewohnte Facharzt eines Versicherten weit weg gezogen ist oder um die Erstattung einer zweiten Garnitur antiallergischer Bettwäsche – der ehemalige Filialdirektor der Sparkasse beantwortet alle diese Fragen unter Mithilfe von Fachleuten der DAK-Gesundheit. So verliert er nicht den Kontakt. „Auch wenn es in unserer Arbeit um millionenschwere Etats geht, den einzelnen Versicherten darf man nicht aus dem Blick verlieren – um den geht’s“, sagt Hoof.

Servicequalität und eine respektvolle Kultur des Umgangs miteinander – darum geht es dem Selbstverwalter in erster Linie. So war es zum Beispiel bei der ökonomisch notwendigen Reduzierung des Filialnetzes der DAK-Gesundheit auf immer noch beachtliche rund 600 Standorte. Dabei beharrte Hoof mit seinen Kolleginnen und Kollegen in der Selbstverwaltung auf einer neuen Team- und Kommunikationsstruktur, die die Ansprechbarkeit der DAK-Gesundheit für jeden Versicherten weiterhin sicherstellte. Die Reform reichte von einer neuen Telefonanlage bis zu Online- Services.

Dieses Engagement gilt auch der internen Unternehmenskultur seiner Krankenkasse. So war es Walter Hoof nach der Fusion von DAK und BKK Gesundheit zur DAK-Gesundheit eine Herzensangelegenheit, ein betriebliches Vorschlagswesen für die neue fusionierte Kasse durchzusetzen. „Wir sollten die Ideen und Kompetenzen all unserer Kolleginnen und Kollegen nutzen“ – das war die treibende Idee. Seit Spätsommer ist das Vorschlagswesen in der Krankenkasse, die rund 5,9 Millionen Versicherte hat, angelaufen.

Aber auch kassenübergreifend engagiert sich der Fachmann für Organisation und Finanzierung für eine Politik der Sozialversicherung, die sich an den konkreten Bedürfnissen der Versicherten orientiert. Im Verwaltungsrat des GKV-Spitzenverbandes sorgte er mit seinen Kolleginnen und Kollegen aus den übrigen Kassen der gesetzlichen Krankenversicherung zum Beispiel für eine Vereinbarung, dass die Bereitschaft von Hebammen bereits 6 Wochen vor der Geburt eines Kindes finanziert wird. Auch hier merkt man: Der Vater von drei Kindern weiß ganz offenkundig, wovon er redet. Das ist die Lebenserfahrung, die Walter Hoof in jedes seiner vielen Gremien mitbringt.