Karla Hasenauer (Bild: vdek)
  • Versichertenvertreterin im Verwaltungsrat der TK  
  • Mitglied im Hauptausschuss der TK
  • Mitglied im Sozialpolitischen Ausschuss der TK
  • Alternierende Vorsitzende eines Widerspruchsauschusses der TK 
  • Mitglied der Mitgliederversammlung des vdek
  • Mitglied in der Mitgliederversammlung des GKV-Spitzenverband

»Engagement mit Basisbezug«

Wenn Karla Hasenauer von der Basis der Versicherten spricht, meint sie immer auch sich selbst damit. Aufgrund ihrer Arbeit in einem Integrationsfachdienst und ihres Berufs als Diplom-Bauingenieurin weiß sie in doppelter Hinsicht wovon sie redet: Durch ihre Aufgabe, Menschen mit Behinderung in der Teilhabe am Berufsleben zu unterstützen, weiß sie, worauf es den Versicherten ankommt. Und mit ihrer Herkunft aus einem technischen Beruf hat sie zudem einen besonderen Bezug zu ihrer Techniker Krankenkasse, in deren Verwaltungsrat sie sich ehrenamtlich engagiert.

„Man sieht andere Möglichkeiten und Notwendigkeiten“, sagt Karla Hasenauer dazu, dass ihre Arbeit und ihr Engagement als Selbstverwalterin sich wechselseitig befruchten. In erster Linie sieht sie sich als Mitgestalterin, gerade weil so viel – für die Verwaltungsrätin deutlich zu viel – vom Gesetzgeber festgelegt ist. Da gilt es zum Beispiel, den Spielraum der unabhängigen Entscheidung des Verwaltungsrates über Satzungsleistungen zu nutzen. Alternative Arzneimittel, erweiterte Haushaltshilfe, Hebammen-Rufbereitschaft oder Kostenübernahme von Reiseschutzimpfungen – das sind Beispiele, die Hasenauer nennt. Sie zeigen für sie auch, wie wichtig die fachkundige Arbeit in den Fachausschüssen ist. Entscheiden muss dann der Verwaltungsrat. Gemeinsam arbeiten ehrenamtliche und hauptamtliche Verwaltung dadurch auch immer an der Positionierung der TK nach außen.

Und da spricht die Integrationsexpertin: „Es ist wichtig, dass die Basis immer aktuell über das Leistungsspektrum informiert wird, dass die Versicherten tatsächlich wissen, was für Möglichkeiten sie haben“, so Hasenauer. Die Kommunikationskultur in der TK hat für die engagierte Selbstverwalterin einen zentralen Stellenwert. „Die Versicherten sollen auch wissen, dass wir stets die Einnahmen und Ausgaben im Blick haben." Wenn dann eine Dividende an die Versicherten ausgezahlt werden kann, sieht Karla Hasenauer das auch als Erfolg der Selbstverwaltung der TK.

Ein wichtiger Prüfstein dafür, dass das Leistungsspektrum passt und auch bei der Basis ankommt, ist für Karla Hasenauer die Arbeit in einem Widerspruchsausschuss der TK, deren alternierende Vorsitzende sie ist. Auch wenn der gesetzliche Rahmen eng ist, „lohnt es sich doch, genauer draufzuschauen." Denn das erfährt Karla Hasenauer in ihrer täglichen Arbeit mit Menschen, die gesundheitlich beeinträchtigt sind und dennoch im Berufsleben stehen: „Es steckt immer mehr dahinter als das, was in den Papieren steht." Gerade im Bereich der psychischen Erkrankungen etwa seien Bedarfe oft schwieriger zu erkennen. Ihre beruflichen Erfahrungen und ihre zahlreichen Kontakte zu anderen TK-Versicherten – sie bilden für Karla Hasenauer das Fundament ihrer Arbeit, um in der Selbstverwaltung die Interessen der Mitglieder und deren mitversicherten Familienangehörigen vertreten zu können.