7,5 Millionen Wahlbriefe zur Sozialwahl 2017 bei der BARMER sind unterwegs

vdek-Vorsitzender Klemens: Die Lobby der Versicherten stärken / Bundeswahl¬beauftragte Pawelski: „Davon profitieren Sie!“

Berlin, 30.08.2017 – Am Freitag und Samstag, 1. und 2. September, werden die Wahlunterlagen für die Sozialwahl 2017 bei der BARMER zugestellt. 7,5 Millionen Mitglieder erhalten dann Post und dürfen den Verwaltungsrat, also das Parlament der Ersatzkasse, für die nächsten sechs Jahre wählen.

„Die ehrenamtliche Selbstverwaltung, die BARMER-Mitglieder ab jetzt wählen können, ist eine starke Lobby der Versicherten gegenüber der Politik“, sagt Uwe Klemens, Vorsitzender des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek). Die Bundeswahlbeauftragte Rita Pawelski betont, wie wichtig der gewählte Verwaltungsrat der BARMER für Versicherte sei. Das Gremium beschließe beispielsweise, welche Leistungen und Präventionsangebote über die gesetzlich vorgegebenen Leistungen hinaus zur Verfügung stünden. „Davon profitieren Sie! Deshalb: Beteiligen Sie sich an der Wahl“, so Pawelski in ihrem Wahlaufruf.

Nachdem die Wählerinnen und Wähler ihr Kreuz gemacht haben, können sie die roten Briefumschläge kostenlos zurücksenden. Spätestens zum Stichtag am 4. Oktober 2017 muss der rote Umschlag mit dem angekreuzten Stimmzettel wieder bei der BARMER eingehen. Wahlberechtigt sind alle Mitglieder, die am 1. Mai 2017 das 16. Lebensjahr vollendet haben. Die Nationalität spielt keine Rolle.

Bereits im Mai wurden die Sozialwahlen bei der Deutschen Rentenversicherung Bund, der Deutschen Rentenversicherung Saarland und den Ersatzkassen TK, DAK-Gesundheit, KKH und hkk durchgeführt. Der spätere Wahltermin bei der BARMER wurde aufgrund der von den Verwaltungsräten beider Kassen einstimmig beschlossenen Fusion von BARMER GEK und Deutscher BKK zum 1. Januar 2017 von der Bundeswahlbeauftragten festgelegt.

Wer sich über die Sozialwahl bei der BARMER und die dafür kandidierenden Listen informieren will, findet unter www.sozialwahl.de sowie unter www.barmer.de/sozialwahl ausführliche Informationen. Ein Austausch über die Sozialwahl findet im Internet auch bei Facebook und Twitter statt. Unter www.sozialwahl.de/facebook und www.sozialwahl.de/twitter kann sich jeder daran beteiligen.

Kontakt
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