Ilka Biermann
Ilka Biermann: "Man kann immer etwas für andere tun"
Ilka Biermann

Ilka Biermann
Die Leiterin vom Jugendamt Steglitz-Zehlendorf und Chefin von 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist eine Frau, deren Vitalität ansteckt. Ilka Biermanns Energie vertreibt Mittelmaß und jede Form von "Das-geht-nicht". "Ich bin ein Mensch, der aus einer Familie kommt, in der das soziale Engagement für andere sehr groß ist", schildert die 63-Jährige.
1999 hat sich Ilka Biermann als Selbstverwalterin in den Bereich der Gesundheit eingeklinkt, weil die Berührungspunkte mit der Jugendhilfe unübersehbar waren. Jeden Tag trifft die Psychologin auf Kinder, die nicht gesund ernährt werden und unter Bewegungsmangel mit entsprechenden Folgeerkrankungen leiden. "Das war ein Grund, mich ehrenamtlich in meiner Krankenkasse zu engagieren", erzählt Ilka Biermann, deren offensichtliche Praxiserfahrung und -nähe ein unglaubliches Potenzial zur aktiven Mitgestaltung in der BARMER GEK mit sich bringt.
Dabei geht ihr Interesse in viele Richtungen. Der Ausgangspunkt liegt fast immer in einer konkreten Beobachtung, welche Bedürfnisse und Bedürftigkeiten bestehen. Als der eigene Vater zum Pflegefall wurde, begann sich das Verwaltungsratmitglied diesem Feld ebenso zu widmen wie bereits zuvor der Kinder- und Jugendgesundheit und dem besonderen Bereich der Frauengesundheit. "Mir war und ist wichtig, dass die Versorgung von Frauen und Männern auf deren geschlechtsspezifischen Bedingungen eine noch stärkere Spezialisierung erfährt, wie beispielsweise in der Versorgung bei Herzerkrankungen", sagt Ilka Biermann, die sich auch für die Besetzung von Führungspositionen durch Frauen im Gesundheitsbereich und insbesondere in ihrer Kasse einsetzt.
Seit circa zwölf Jahren arbeitet sie inzwischen im Verwaltungsrat und in verschiedenen Ausschüssen des BARMER GEK-Verwaltungsrates. Ihre wichtigste Erfahrung ist, dass sie als Vertreterin der Versicherten die Ausrichtung der BARMER GEK aktiv mitgestalten kann. Es lohnt sich insbesondere, Einfluss auf die Qualität der medizinischen Versorgung zu nehmen, meint Ilka Biermann: "Die Menschen verlassen sich auf eine hochwertige medizinische Versorgung, aber sie wissen nicht, dass dahinter hauptsächlich der Verwaltungsrat der Kasse steht." Dennoch wird die ehemalige Leistungssportlerin weiterhin alles dafür tun, dass das nicht so bleibt.
Egal, wo sich diese zielstrebige Frau mit ihrer Kraft einbringt, ob in der BARMER GEK, dem Jugendamt Steglitz-Zehlendorf oder im Sport, für Ilka Biermann steht fest: Man kann immer etwas für andere tun!


