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Hans-Werner Bumb

Hans-Werner Bumb: Die Belange der Versicherten einbringen

Hans-Werner Bumb

"Land unter – das gibt’s bei uns an der Nordsee. Aber nicht bei Antragsflut", meint der ehrenamtliche Versichertenberater der Deutschen Rentenversicherung Hans-Werner Bumb. Rund 15 bis 20 Bürgerinnen und Bürger aus Viöl, Husum, Garding, Tönning und Umgebung berät er wöchentlich in seiner Sprechstunde. Und wenn es mal ein Problem gibt beim Antrag auf Pflegegeld, prüft er als Mitglied im Widerspruchsausschuss der DAK jeden Einzelfall.

Dabei ist er in der ganzen Region unterwegs zu den Versicherten, auch auf den Inseln und Halligen – Anreise mit der Lore inklusive. Hans-Werner Bumb setzt sich eben ein für "seine" Versicherten. Ehrenamtlich tätig ist er schon lange. Seinem Engagement in der Selbst-verwaltung misst er jedoch besondere Bedeutung bei: "Die Selbstverwaltung steht im direkten Kontakt zur Basis und kann die Belange der Versicherten sachgerecht und lebensnah einbringen." Er hat im Verwaltungsrat der DAK Einfluss auf die Gestaltung der Leistungen der Versicherten. Konkret heißt das nicht nur, dass er einer Frau im Nachbarort Tipps geben konnte für den Antrag eines neuen Rollstuhls, sondern auch, dass er den Haushalt der Ersatzkasse verabschiedet und wichtige Leistungen wie Bonusprogramme mitverantwortet. Dass sich die Versicherten selbst einbringen können, ist ihm besonders wichtig: "Ich bin für mehr Selbstverwaltung statt staatlicher Reglementierung, weil die Selbstverwaltung, unsere Mitbestimmung, die Unabhängigkeit gegenüber der Politik garantiert." Gesetzliche Regelungen können laut Bumb so im Sinne der Versicherten umgesetzt werden.

Schon während seiner beruflichen Tätigkeit als Leiter des Ordnungsamtes war er mit Fragen der Rentenversicherung und zahlreichen Anträgen befasst. Seine Expertise bringt er nun in seine Ehrenämter ein.