Hans Bender
Hans Bender: Ein Vierteljahrhundert in der Selbstverwaltung
Hans Bender

Hans Bender
Hans Bender lebt in Freudenberg, Kreis Siegen-Wittgenstein, Nordrhein-Westfalen. Zunächst lernte der heute 71-Jährige Industriekaufmann, bevor er durch einen Berufswechsel in der Bundeswehrverwaltung als Beamter tätig war und 1983 in die Politik einstieg. Bis zu seinem Renteneinstieg im Oktober 2003 war er hauptamtlicher Geschäftsführer des CDU-Kreisverbandes Siegen-Wittgenstein.
"Meine ersten Erfahrungen in der Selbstverwaltung? Die machte ich 1986. Da war ich stellvertretendes Mitglied im Wahlausschuss der DAK. Um ehrlich zu sein, anfangs hatte ich keine Ahnung davon, wie Selbstverwaltung eigentlich funktioniert", gesteht Bender freimütig.
Zum Engagement hat ihn damals ein langjähriges und sehr aktives Mitglied der DAK-Selbstverwaltung motiviert. Systematisch wurde Bender an die neue ehrenamtliche Tätigkeit herangeführt. Schnell fühlte er sich in seinem Aufgabenbereich wohl, "weil ich die Möglichkeit hatte, in Einzelfällen Menschen wirklich zu helfen, das hat mir imponiert".
Dadurch, dass Bender schon vorher in der kommunalen Selbstverwaltung im Stadtrat seiner Heimatgemeinde tätig war, lief der Einstieg bei der DAK auch ohne Vorkenntnisse reibungslos, aber dennoch nicht ohne Anstrengung: "Ich habe mir das Wissen durch viel fragen, Gespräche innerhalb der DAK und der Rentenversicherung und das intensive Lesen
von Fachliteratur kontinuierlich angeeignet", sagt Bender. Mit Erfolg, wie man sieht, denn schon wenige Jahre nach seinem Einstieg bei der DAK wurde er in den Finanzausschuss des Vorstandes der DAK gewählt, das war 1990.
Heute ist Hans Bender stellvertretender Verwaltungsratsvorsitzender der DAK. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Finanzen und Leistungen, aber eigentlich ist er innerhalb der DAK als Selbstverwalter universell einsetzbar: "Inzwischen blicke ich auf insgesamt 25 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit in der Selbstverwaltung zurück. Wäre das eine Ehe, hätten wir dieses Jahr silberne Hochzeit."


