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Elke Holz

Elke Holz: Netzwerkerin mit Kunstsinn und sozialem Verstand

Elke Holz

Elke Holz ist überzeugte Hamburgerin mit einem besonderen Faible fürs Ballett. Ihr Berufsweg jedoch führte sie ins Kaufmännische und so wurde sie nach der Ausbildung zur Sozialversicherungskauffrau Führungskraft in einer der größten deutschen gesetzlichen Krankenkassen, der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK). Dort arbeitete sie – zuletzt in der verantwortungsvollen Position der Abteilungsleiterin "Verträge und Leistungen" – insgesamt über 40 Jahre erfolgreich in verschiedenen Führungsfunktionen der Organisation. Parallel dazu war Elke Holz lange Jahre für die Ersatzkassen und ihre Verbände sowie in der gemeinsamen Selbstverwaltung von Ärzten und Ersatzkassen tätig.

Im "Unruhestand" angekommen, war es für Elke Holz selbstverständlich, sich weiterhin sozial zu engagieren. Die im Hauptberuf erworbene Kompetenz brachte sie nun mit der ihr eigenen Verve ehrenamtlich zum Wohl der Versicherten ein. Seit 2002 ist sie Mitglied der DAK-Selbstverwaltung und hat dort im Laufe der Zeit verschiedene Ämter bekleidet. Denn sie handelt gern nach der Maxime: "Es gibt nichts Gutes außer man tut es" (Erich Kästner). Also gehörten zu ihren Ehrenämtern die Mitgliedschaft im Widerspruchsausschuss genauso dazu wie ihre aktuellen Funktionen als Mitglied des Verwaltungsrates sowie des Ausschusses für Gesundheit und Sozialpolitik. Darüber hinaus hat sie vor einigen Jahren die "Vereinigung für Frauen im Management e. V." (FIM) mitbegründet, die sie heute als Bundesvorsitzende führt. Mit welcher Haltung die Netzwerkerin ihre vielfältigen Aufgaben erledigt, mag folgender Satz von ihr belegen: "Ich möchte abends schlauer sein als ich morgens aufgewacht bin."

Bezüglich der Sozialwahl 2011 hat Elke Holz eine klare Haltung: "Erstens möchte ich eine möglichst hohe Wahlbeteiligung - denn sie verschafft der Selbstverwaltung ein größeres Gewicht gegenüber der Politik -, zweitens will ich mehr junge Menschen für die Selbstverwaltung gewinnen. Schließlich ist die soziale Selbstverwaltung ein zutiefst auf demokratischen Prinzipien beruhendes Modell, das von jeder Generation gelebt und weiterentwickelt werden will. Und drittens will ich vermitteln, dass die Arbeit in der Selbstverwaltung viel Freude macht, auch weil man viel zurückbekommt."