Weiterführende Informationen

Christa Bellermann

Christa Bellermann: Sozial, verantwortungsbewusst, vertrauenswürdig

Christa Bellermann

Bei ihrer Arbeit sind Christa Bellermann zwei Begriffe von zentraler Bedeutung: Verantwortung und Vertrauen. Das gilt für die Personalfachfrau für ihren Hauptberuf beim Carl Zeiss Konzern ebenso wie für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement in der Selbstverwaltung der BARMER GEK. Ihre Motivation schöpft sie dabei aus ihrer christlich geprägten Grundhaltung, wenn sie sagt: "Ich bin glücklich, wenn ich jemanden unterstützen und begleiten kann."

Aufgewachsen in einer elfköpfigen Großfamilie im ländlichen Ahaus (Münsterland) war Christa Bellermann früh gewohnt, Verantwortung für andere zu übernehmen. "Mit 14 Jahren war ich erwachsen", meint sie rückblickend. Nach einer Ausbildung zur Bürokauffrau und ersten Berufsjahren in einer Augenarztpraxis, zog sie 1981 berufsbedingt nach Baden-Württemberg. Seit 1998 arbeitet sie als Personal-/Sozialbetreuerin in der Schwerbehindertenvertretung des Carl Zeiss Konzerns am Standort Oberkochen.

Als Konzernvertrauensperson hat sie hier die Vermittlungsposition zwischen Unternehmen und Krankenkassen, Rentenversicherungsträger, Arbeitsagentur und Kooperationspartnern (Reha-Kliniken, Berufsförderwerke) inne. Hier ist sie die erste Ansprechpartnerin der Mitarbeiter in allen Fragen rund um die Themen Schwerbehinderung, betriebliches Eingliederungsmanagement, Rehabilitation, Prävention, Krankengeld, Antragsstellungen aller Art und Sozialversicherungsfragen.

Parallel dazu übernimmt die Personalerin seit vielen Jahren Verantwortung in der Selbstverwaltung der BARMER GEK. Seit mehr als fünf Jahren arbeitet sie dort im Widerspruchsausschuss für die Interessen der Versicherten. Konkret bedeutet das für sie mindestens einmal monatlich zur Wuppertaler Zentrale der Kasse zu reisen, um Entscheidungen der Kranken- und Pflegekasse zu überprüfen, gegen die Versicherte Einspruch eingelegt haben. "Dieses kostenlose und relativ rasche Verfahren erspart den Beteiligten so manches langwierige Sozialgerichtsverfahren", weiß sie aus der Praxis des Ausschusses zu berichten.

Mit der Sozialwahl 2011 verbindet Christa Bellermann das Anliegen, den Versicherten das "demokratische Verständnis" dieses Urnengangs nahezubringen. In der nächsten Legislaturperiode würde sie das Thema "Prävention" und ausreichende "medizinische Versorgung" in den Mittelpunkt ihres Engagements stellen sowie dafür Sorge tragen, dass die Arbeitgeberseite wieder stärker in die Verantwortung für die Versicherten einbezogen und eine Kostenreduzierung der Arzneimittel erzielt wird.